Posted 29.07.2010 13:01:59 UTC
Updated 29.07.2010 13:14:59 UTC
Die NATO und die ISAF erleben die schlimmsten Tage in Afghanistan. Die Zunahme bei den zivilen Verlusten im Kampf gegen die Taliban und Al Kaida erschweren die Bemühungen zusätzlich.
Während in dem Land in einer Woche 87 Zivilisten ums Leben kamen, wurden zu letzt eine Videoaufnahme veröffentlich, bei dem eine Person zu sehen ist, der irrtümlich erschossen wurde, da man ihn für einen Milizen hielt.
Die NATO verzeichnete im Juni 103 und seit Anfang Juli 80 Verluste, darunter vor allem US-Soldaten. Nach UN-Angaben sind in 2009 rund 6.000 Zivilisten bei Kämpfen ums Leben gekommen. Die Taliban und Al Kaida seien für die zivilen Verluste in Afghanistan zu 67 Prozent und die NATO sowie die afghanische Armee zu 25 Prozent, das entspricht 1.500 Menschenleben, verantwortlich. Neben den offiziellen Angaben heißt es in den Medien unter Berufung auf geheime Dokumente, bei geheimen Operationen wurden hunderte Personen getötet.
Die Lage in diesem Jahr in dem Land hat sich verschlechtert. Allein in einer Woche kamen bei einem NATO-Raketenangriff und einem Bombenanschlag der Milizen 87 Menschen ums Leben.