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WESTERWELLE-DAVUTOGLU-TREFFEN
Die Türkei erwartet von Deutschland Solidarität bezüglich des israelischen Angriff auf das Hilfsschiff für Gaza.
Posted 28.07.2010 10:48:23 UTC
Updated 28.07.2010 14:27:53 UTC

Außenminister Ahmet Davutoglu hat erklärte, nach der Tötung von neun türkischen Aktivisten bei der israelischen Militäraktion auf offener See, erwarte die Türkei wie von all ihren Verbündeten, auch von Deutschland, Solidarität.

Der deutsche Bundesaußenminister Guido Westerwelle und Außenminister Ahmet Davutoglu kamen in Istanbul zusammen. Dabei sagte Davutoglu, der israelische Angriff auf offener See und die Tötung dabei von Zivilisten sei rechtwidrig und unverzeihlich. Ferner sagte Davutoglu bezüglich des Anti-Terror-Kampfs, die Türkei erwarte die Unterstützung ihrer Freunde.

Diesbezüglich erklärte Westerwelle, terroristische Aktivitäten seien in keiner Form zu rechtfertigen. Deutschland und die Türkei seien entschlossen, dabei gemeinsam vorzugehen. Einen weiteren Schwerpunkt des Treffens bildete die EU-Mitgliedschaft der Türkei.

Davutoglu sagte, es sei das natürliche Recht der Türkei Solidarität von ihren Verbündeten zu erwarten, vor allem von den NATO-Partnern. Diese Erwartung habe Davutoglu auch gegenüber seinem deutschen Amtskollegen zum Ausdruck gebracht.

Auf eine Frage über das Verbot der Aktivitäten der Hilfsorganisation IHH antwortete Westerwelle, dass zwei unterschiedliche Hilfsorganisationen den selben Namen haben können. Die IHH in Deutschland sei verboten worden.

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