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ZAHL DER TODESOPFER IN PAKISTAN UND CHINA STEIGT
Starker Regen hat das Leben in mehreren Ländern auf dem asiatischen Kontinent lahmgelegt.
Posted 30.07.2010 09:29:36 UTC
Updated 30.07.2010 09:29:36 UTC

Starker Regen hat das Leben in mehreren Ländern auf dem asiatischen Kontinent lahmgelegt. Zu diesen Ländern zählt China, in dem der jahreszeitlich bedingte Niederschlag deutlich höher ausgefallen ist als üblich. Bei Überschwemmungen kamen nach offiziellen Angaben bereits 928 Menschen in der Volksrepublik China ums Leben. Unterdessen werden 477 Personen vermisst und der Gesamtschaden wird auf 26 Milliarden Dollar geschätzt.

In der chinesischen Stadt Jilin in Nordost-China führten die Überschwemmungen zu einer Naturkatastrophe. Die giftigen Chemikalien von tausenden Fässern einer Fabrik am Ufer des Songhua Flusses gelangen in das Wasser. Rund 500 Tonnen der gefährlichen Chemikalie werden in dem Flusswasser geschätzt. Angesicht des Vorfalls wurde die Wasserversorgung für 4,5 Millionen Einwohner zählende Stadt gestoppt.

Unterdessen ist die Zahl der Todesopfer bei den Monsun-Regenfällen in der Provinz Khyber-Pakhtoonkwa auf 313 gestiegen. Hunderte von Arbeitplätzen und Häuser stehen unter Wasser. Dutzende Straßen und Brücken kamen zu Schaden. Die Rettungsarbeiten halten währenddessen an. Es sei damit zu rechnen, dass der starke Regen Süd- und Zentralpakistan weiterhin beeinträchtigen wird.

Der jährliche Monsun-Regen von Mitte Juli bis Ende August reißt tausende Menschen in den südasiatischen Ländern in den Tod und führt dazu, dass tausende Menschen obdachlos werden.

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